Halsschmerzen auf natürliche Weise heilen

Bei Entzündungen im Rachen, Mund oder Hals kommt es zu Halsschmerzen. Bei vielen Krankheiten sind Halsschmerzen eine unangenehme Nebenwirkung. Fast jeder hatte schon einmal Halsschmerzen, insbesondere Kinder sind davon häufig betroffen. Die Halsschmerzen sind zwar ein Volksleiden, aber keine eigene Krankheit, sie sind immer nur ein Symptom einer Erkältung oder einer Mandelentzündung.

Ursachen von Halsschmerzen

Kinder können sich über eine Tröpfcheninfektion eine Streptokokken Angina holen. Es kommt dann zu Problemen beim Schlucken, da die Lymphknoten anschwellen. Die Schmerzen verursachenden Erreger können sowohl Bakterien als auch Viren sein. Hohes Fieber kann sich als eines der Symptome bemerkbar machen. Häufiger kommt es aber zu einer Vireninfektion mit Husten und Schnupfen sowie einer Pharyngitis, welches eine Entzündung des Rachenraums bezeichnet.

Weitere Ursachen für virusbedingte Halsschmerzen sind

  • Speicheldrüseninfektionen
  • Zahninfektionen
  • eine Angina pectoris
  • Leukämie oder
  • Röteln.

Die Erreger kann man in Bakterien, Viren und Physikalische Noxen unterteilen.
Zu der Gruppe der Bakterien gehören u.a. Streptokokken (beispielsweise bei Scharlach), Haemophilus influenzae (bei Bronchitis), Corynebacterium diphtheriae (bei Diphtherie) Treponema pallidum (bei Syphilis). Zu der Gruppe gehören das Parainfluenza-Virus, das Coronavirus und das Rhinovirus (bei Erkältung) sowie u.a. das HIVund das Influenza-A und -B-Virus. Physikalische Noxen sind z.B. Alkohol und Tabak.

Die richtige Behandlung von Halsschmerzen

Für die Behandlung von Halsschmerzen bedarf es bei einer Erkältung normalerweise nicht den Arzt. Anders ist dies bei kleinen Kindern, hier sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Es gibt aber einige Anzeichen, bei denen ein Arzt auf alle Fälle aufgesucht werden sollte. Hat der Betroffene starke Beschwerden beim Schlucken, Atemnot, Schmerzen beim Sprechen, Probleme, den Mund zu öffnen oder Hautausschlag ist ein Arztbesuch unabdingbar.

Ansonsten können als Alternative zur Einnahme von Lutschpastillen oder Lutschbonbons auch Hausmittel wirken. Neben einer Rachenentzündung können diese auch bei einer Kehlkopfentzündung helfen. Sehr häufig werden Quarkwickel, Kartoffelwickel und Leinsamenwickel verwendet. Bei einem Quarkwickel wird ein Tuch mit warmen Wasser angefeuchtet, auf die Innenseite wird der frische Quark aufgetragen. Anschliessend wird der Wickel mit der Innenseite zur Haut um den Hals gewickelt. Statt Quark können gestampfte Kartoffeln verwendet werden. Hier muss darauf geachtet werden, dass die Kartoffeln nicht zu heiss sind. Die Kartoffeln speichern das heisse Wasser und so kann es zu Verbrühungen kommen.

In einer dritten Variante wird Leinsamenmehl mit einer Handvoll Eibischwurzel in drei Liter Wasser 20 Minuten gekocht. Die Masse muss dann zu einem Brei weiterverarbeitet werden, der dann wie beim Kartoffelwickel oder Quarkwickel aufgetragen wird. Dieser Leinsamenwickel lindert somit die Halsschmerzen. Dies geschieht dadurch, dass der Wickel die Körperwärme speichert. Es kommt zu einer Art Wärmeanwendung. Bei einem kalten Wickel sollte darüber noch ein Tuch gelegt werden und der Wickel durch einen Schal unterstützt werden.

Fernarzt

Neben den Wickeln kann auch ein natürlicher Extrakt aus Kräutern und Leinsamen zum Gurgeln die Schmerzen lindern. Die Öle wirken gegen die trockene Rachenschleimhaut und die Entzündung. Für die Zubereitung wird ein halber Liter Wasser über einen Teelöffel Salbeiblätter und einem Teelöffel Kamillenblüte gegossen, nach etwa 20 Minuten kann der Sud zum Gurgeln genutzt werden. So können die etherischen Öle wirken.

Auch der Lein, eine Pflanze, schützt die Schleimhaut. Durch Aufgiessen von kalten Wasser auf die Leinsamen kann dies als Gurgellösung angewendet werden.

Weitere Hausmittel gegen Halsschmerzen sind Kräutertees.

Erkältungstees lindert ebenfalls die Beschwerden von Halsschmerzen. Empfehlenswert sind beispielsweise Salbei- oder Kamillentee. Als Zusatz kann Eibischwurzel zum Schutz der Schleimhaut hinzugefügt werden. Als Ersatz für Aspirin ist Weidenrinde bekannt, so kann auch einer stärkeren Erkältung entgegengewirkt werden. Holunderblüten regen zudem das Schwitzen an.

Insbesondere für Kehlkopfentzündungen ist ein Sud aus der Bibernellwurzel ratsam. Das Trinken dieser Sud wirkt der Heiserkeit entgegen. Auch Säfte und Soßen können bei Erkältung helfen. Hagebutte und Sandorn sind hier die Früchte, die beispielsweise als Saft gegen Halsschmerzen wirken. Aber auch Mixgetränke mit andereren Beeren können helfen.

Ein mittlerweile immer bekannteres Hausmittel gegen Halsschmerzen ist Honig, insbesondere der stark bakterienabtötende Manuka Honig bei Erkältung aus Neuseeland, der generell auch bei Erkältung angewendet werden kann.

Um Halsschmerzen vorzubeugen sollte immer darauf geachtet werden, die Füße und den Hals warm zu halten.

Top Halsschmerzprodukte

Dorithricin Halstabletten Classic, 40 St. Lutschpastillen
  • Wirkstoffe: Tyrothricin, Benzocain, Benzalkoniumchlorid
  • bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden
  • Dosierung: Erwachsene und Kinder lassen nach Bedarf mehrmals täglich, alle 2-3 Stunden, 1-2 Lutschtabletten langsam im Mund zergehen. Die Behandlung soll noch einen Tag nach Abklingen der Beschwerden fortgesetzt werden.
  • klassisches Arzneimittel aus der Apotheke (PZN-7727946) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
WICK Sulagil Halsspray 15 ml
  • Menge: 15ml
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  • Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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  • Der Wirkstoff der Halspastillen wirkt der Halsentzündung antibakteriell direkt in Hals & Rachen entgegen
  • Anwendung: Kinder ab 6 Jahren nehmen alle 4 Stunden eine Tablette ein (max. 4 Lutschpastillen pro Tag) / Kinder ab 12 J. & Erwachsene nehmen je nach Bedarf alle 2 Stunden eine Tablette (max. 8 am Tag)

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