Avocado – das fette Superfood

Längst ist die Avocado nicht mehr von unserem Speiseplan wegzudenken – ob als Guacamole, im Smoothis oder einfach nur als Brotaufstricht. Die Butterbirne, wie die Avocado aufgrund ihrer buttrigen Konsistenz auch genannt wird, ist nicht nur sehr lecker, sie ist auch verdammt gesund und gewinnt völlig zu Recht von Jahr zu Jahr an Beliebtheit. Mittlerweile liegt der pro-Kopf-Verzehr in Deutschland bei 200g – ein Anstieg um 25 % seit den letzten 10 Jahren. Das freut nicht nur die Händler, sondern kommt auch bei den Medizinern gut an, denn die Avocado wirkt sich, dank ihres Nährstoffreichtums an wertvollen Inhaltsstoffen, in weitem Maße positiv auf die Gesundheit aus. Sie ist also nicht nur in der Küche, sondern auch in der Naturheilkunde zu einem festen Bestandteil geworden.

Die Herkunft der Avocados

Avocado Herkunft
Die Avocado wird in Mittel- und Südamerika schon seit 10 000 Jahren kultiviert.

Ihren Ursprung hat die Avocado in Südmexiko. Im tropischen und subtropischen Zentralamerika wird der Avocadobaum seit 10 000 Jahren kultiviert. Schon den Azteken diente die Avocado sowohl als Nahrungs-, als auch als Heilmittel. So glaubte man, die Avocado könne die Fruchtbarkeit fördern, als auch verhindern. Eingesetzt wurde sie damals auch bei typischen Frauenleiden oder bei Hautkrankheiten.

Botanisch betrachtet gehört die Avocado zur Familie der Lorbeergewächse. Sie zählt auch, anders als viele vermuten, nicht zum Gemüse, sondern zu den Beeren. Ihr wissenschaftlicher Name lautet „Persea americana“ und etymologisch geht die Bezeichnung Avocado auf das Wort „ahuacatl“ zurück, was in der Sprache der Azteken auch „Hoden“ bedeutet. Zurückzuführen ist diese Bedeutung sowohl auf die Form, die tatsächlich etwas an Teile des männlichen Geschlechtsorganes erinnert, als auch auf die angeblich aphrodisierende Wirkung.

Avocadobäume tragen ihre ersten Früchte erst ab einem Alter von sieben bis zehn Jahren. Alte Avocadobäume erreichen eine Höhe von bis zu 20 Metern.

Ihren Weg zu uns fand sie über die spanischen Entdecker, die die Frucht im 16. Jahrhundert auf ihren Schiffen von Südmexiko mit in die Welt hinaus brachten. Über die Karibik gelangte sie nach Mauritius und Indien bis auf die Philippinen, Singapur und Malaysia. Von Afrika aus fand die Avocado dann zu  Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Weg bis nach Israel, heute noch eines der wichtigsten Anbaugebiete für unsere Avocados. Über Afrika hat sich der Avocadobaum dann auch schnell Im Mittelmeerraum ausgebreitet. Die klimatischen Bedingungen stellten eine gute Voraussetzung dar.

Erwähnt wurde die Avocado zum ersten Mal im Reiselogbuch des spanischen Historikers und Eroberers Pedro de Cieza de Leon. Er notierte, das die Avocado („aguacate“) in Panama, Ecuador, Kolumbien und Peru wachsen.

Heute werden Avocadobäume weltweit angebaut – in den Tropen, in Kalifornien, Chile, Australien, Neuseeland, Südafrika, Israel und Südspanien. Die Avocados, die wir bei uns im Supermarkt finden stammen größtenteils aus Israel, Südspanien oder Südafrika. Mittlerweile steigt auch die Anzahl der Avocados aus Italien.

Die Reifung der Avocados

Reifung der Avocado
Die Avocado ist eine klimakterische Frucht und reift nach der Ernte nach.
Bildquelle: MSPhotographic / Shutterstock.com

Avocados wachsen an Bäumen und fallen normalerweise im unreifen Zustand zu Boden. Da sie durch den Aufprall häufig beschädigt werden und sie dann für den Verkauf ungeeignet sind, muss die Ernte bereits vorher stattfinden. Die Avocado zählt, wie die Mango, Bananen oder Birnen, zu den klimakterischen Früchten und reifen bei Zimmertemperatur nach. Der Nachreifungsprozess dauert in der Regel ca. 10 Tage. Die Avocados die wir bei uns im Supermarkt antreffen sind meist schon ein paar Tage unterwegs und sind gerade bereit für den Verzehr, oder brauchen noch ca. 2 – 5 Tage zum Nachreifen.

Da überreife Avocados nicht mehr genießbar sind, empfiehlt es sich, unreife zu kaufen und sie zuhause noch ein paar Tage liegenzulassen.

Hinweise zum Reifungsgrad der Avocado

Die Fuerte Avocado bleibt während der gesamten Reifungszeit grün. Ihre Reife lässt sich mit der Druckprobe feststellen. Lässt sich die Frucht leicht eindrücken, ist sie reif und genießbar.

Anders verhält es sich bei der Hass Avocado. Hier kann man die Reife, neben der Druckprobe, auch anhand der Farbe feststellen. Je dunkler die Avocado, desto weiter fortgeschritten ist der Reifeprozess. Idealerweise lässt sich dich leicht eindrücken und weist dabei eine dunkelgrüne, fast schwarze Schale auf.

Unreife AvocadoWickelt man die Avocado in Zeitungspapier, treibt man den Reifungsprozess schneller voran. Um ihn sogar noch mehr zu beschleunigen, kann man einen Apfel mit einwickeln. Dieser versprüht das Reifungsgas Ethylen, welches die Reifung sämtlicher Früchte vorantreibt.
Reife AvocadoHat man eine bereits reife Avocado und möchte sie noch nicht sofort verzehren ist der Kühlschrank der ideale Aufbewahrungsort, denn der Reifungsprozess wird dort verlangsamt. Länger als drei Tage sollte sie jedoch möglichst nicht im Kühlschrank verweilen. Unreife Früchte bitte nicht im Kühlschrank aufbewahren. Sie können dort nicht weiterreifen und werden nur bitter und gummiartig.
Aufgeschnittene Avocado Aufgeschnittene Avocados reifen nicht mehr weiter. Man sollte sie also erst aufschneiden, wenn sie reif sind. Für den Fall, dass man die Avocado nicht ganz verzehrt, ist es ratsam, zuerst die Hälfte in der sich der Kern gelöst hat, zu verzehren. Die Hälfte mit Kern am besten in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank aufbewahren.

Inhaltsstoffe – Auf die inneren Werte kommt es an

Avocado Inhaltsstoffe
Die Avocado enthält viele gute Fettsäuren.
Bildquelle: MAHATHIR MOHD YASIN / Shutterstock.com

Die Avocado wird aufgrund ihres hohen Fettgehaltes und der buttrigen Konsistenz auch als Butterfrucht oder Butterbirne bezeichnet. Sie besteht mit einem Fettanteil von 23% zu fast einem Drittel auf Fett. Doch trotz des hohen Fettanteils zählt sie zu den gesündesten Lebensmitteln. Anders als bei der Butter handelt es sich bei dem Fett der Avocado nämlich um die gesunden, die ungesättigten Fettsäuren.

Aber nicht nur den Fettsäuren hat sie den gesunden Ruf zu verdanken. Die Avocado ist voll mit wertvollen Nährstoffen. Der hohe Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Antioxidantien, verhelfen der Avocado in die Liste der Superfoods aufgenommen zu werden.

Nährstofftabelle zu Avocado

Energie/kJ210-920
Wasser66,5%
Proteine2%
Kohlehydrate2%
Fette23,5%
Rohfaser6,3%

Fettsäuren

Wie bereits erwähnt besteht die Avocado zu knapp einem Drittel aus Fett. Dabei handelt es sich um die begehrten gesunden, ungesättigten Fettsäuren. Sie tragen in hohem Maße der Gesundhaltung des Körpers bei. Wichtig sind sie für den Hormonhaushalt, aber vor allem für den Aufbau von Zell- und Nervenmembranen. Ungesättigte Fettsäuren wirken entzündlichen Prozessen entgegen und helfen bei der Aufnahme und Verwertung der Vitamine. So können Vitamin A, E, D, K und Carotine nur in Kombination mit Fettsäuren auch effektiv vom Körper verarbeitet werde. Die Avocado liefert sowohl die Vitamine, als auch die dafür notwendigen Fettsäuren im einem.

Die Ölsäure in der Avocado kann sogar helfen den Cholesterinspiegel zu senken. Die Säure macht die Zellmembranen elastischer und schützt so das Herz, was sie für die Medizin durchaus interessant macht.

Kohlehydrate

Mit gerade mal  2% ist der Anteil an Kohlehydraten relativ gering. Trotzdem sorgen sie für eine gute und langanhaltende Sättigung. Als Zwischenmahlzeit ist sie daher bei Diäten und Sportlern beliebt, da sie hilft den Appetit zwischen den Hauptmahlzeiten zu zügeln. Die Avocado lässt den Blutzucker beim Verzehr nur geringfügig ansteigen, was sie zu einem geeigneten Lebensmittel für Diabetiker qualifiziert.

Eiweißbestandteile

Der Eiweißanteil der Avocado beträgt 2%. Der Gehalt an essentiellen Aminosäuren ist in dieser Superfrucht sehr hoch. Da der Körper diese nicht selbst herstellen kann, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. In den Avocados ist unter anderem die Aminosäure Tryptophan enthalten. Im Gehirn verarbeitet der Körper diese Aminosäure Serotonin, dem Glückshormon, als auch zu Melatonin, dem Schlafhormon.

Weitere enthaltene Aminosäuren sind: Arginin, Histidin, Isoleucin,  Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tyrosin und Valin.

Vitamine in Avocado

Die Bandbreite der enthaltenen Vitamine ist groß. Zu den wichtigsten zählen vor allem das Vitamin A und E. Zusammen mit den Carotinoiden gehören die beiden zu den vorhandenen Antioxidantien.

Vitamin A ist besonders für die Sehkraft, vor allem für die Sehkraft im Dunklen, von großer Bedeutung. Es trägt jedoch auch zu einem gesunden Immunsystem und ist wichtig für eine gesunde und schöne Haut.

Vitamin E führt zur Verbesserung der spezifischen Immunabwehr, indem es die Leistung der T-Lymphozyten verbessert. Außerdem kann es bei inneren Entzündungen die Heilung fördern.

Unter den Früchten liefert die Avocado den höchsten Gehalt an Lutein. Dieses Carotinoid wirkt antioxidativ. Im Körper kommt es in als Farbpigment in der Netzhaut vor. Lutein wirkt altersbedingter Makuladegeneration entgegen.

Das Antioxidans Glutathin ist ebenfalls reich vorhanden. Es aktiviert die Lymphozyten zur Immunabwehr und stärkt so das Immunsystem. Auch die Leber profitiert von diesem Antioxidans, da es ihr beim Entgiftungsprozess hilft.

Mineralien, Spurenelemente und weitere Inhaltsstoffe

100 g Avocado decken ¼ des täglich benötigten Kalium-Bedarfes. Mit 485mg/100g Kalium toppt sie sogar die Banane, die allgemein als kaliumreiche Frucht bekannt ist. Der Mineralstoff hat die Funktion den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren und wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus. So können Blutdruckpatienten mit dem regelmäßigen Avocadoverzehr auf natürlichem Wege ihren Blutdruck senken.

Menschen mit gestörter Nierenfunktion sollten eine zu hohe Dosis an Kalium vermeiden, da es bei ihnen zu Störungen der Herzfunktion kommen kann.

Auch die folgenden Mineralien sind in nicht unerheblicher Menge in der Avocado vertreten:

 Pro 100g AvocadoFunktion
Magnesium30mgAktivierung von mehr als 300 Enzymen; Stabilisierung der Zellmembranen
Calcium12mgAufbau von Knochen und Zähnen; Herz-, Nerven- und Muskelfunktion; Blutgerinnung
Kupfer230 µgWichtig für Knochenstoffwechsel
Eisen495 µgBlutbildung; Sauerstoffbildung der Organe; Bestandteil von Enzymen
Mangan160 µgWichtig für Knochenstoffwechsel

Avocado Sorten

In unseren Supermärten sind überwiegend zwei unterschiedliche Avocados bzw. Avocado-Sorten zu finden. Dabei handelt es sich zum einen um die Fuerte und zum anderen um die Hass Avocado. Vor nicht allzu langer Zeit fand man ausschließlich die Fuerte Avocado im Handel. Mittlerweile hat sich aber auch die Hass Avocado, die allgemein als „Königin der Avocado“ gilt, etabliert.

Die Fuerte Avocado

Fuerte Avocado
Die Fuerte Avocado
Bildquelle: Ildi Papp / Shutterstock.com

Bei der Furete Avocado handelt es sich um eine Zucht, die größtenteils in Spanien angebaut wird. Lange hat sie den deutschen Markt dominiert, bevor sie immer mehr Konkurrenz von ihrer Verwandte, der Hass Avocado bekam.

Die Fuerte erinnert in ihrer Form an eine Birne. Ihre Schale ist glatt, dünn und grün, das Fruchtfleisch gelb. Geschmacklich ist sie fein sahnig und nicht so nussig intensiv wie die Hass. Ihren Reifegrad kann man am besten anhand der Druckmethode feststellen. Lässt sich die Frucht leicht eindrücken, ist sie reif. Im Gegensatz zur Hass ist eine Verfärbung ins Schwarze kein Zeichen der Reife, sondern ein Indikator dafür, dass sie Frucht verdorben und mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr genießbar ist.

Die Hass Avocado

Die Hass Avocado
Die Hass Avocado
Bildquelle: Steve Cukrov / Shutterstock.com

Die Hass Avocado ist eine Zufallskreuzung und stammt aus Kalifornien. Sie ist rundlich-oval und besitzt eine dicke, runzelig-warzige, dunkelgrün bis schwarze Schale. Sie ist die einzige Sorte, bei der der Verbraucher anhand der Farbe den Reifegrad erkennen kann. Je reifer die Avocado, desto dunkler wird die Schale.

Das Fruchtfleisch der Hass ist grün und besonders cremig, fast buttrig und ihr Aroma ist vollmundig und intensiv nussig.

Sie ist sogar in der Medizin von großem wissenschaftlichem Interesse. In einigen Studien, wie zum Beispiel in einer Studie zur cholesterinsenkenden Wirkung und in zwei Studien zur Krebsvorbeug spielt sie die Hauptrolle.

Weitere wichtige Avocado Sorten

  • Negritto: wilde mexikanische Sorte mit dunkelgrüner bis schwarzer Schale; mit Schale verzehrbar; Geschmack erinnert an deftige Salami
  • Cornichon: klein und gurkenförmig; kernlos; mit Schale verzehrbar
  • Hass: deftigste und fetteste Avocado; runzelige Schale
  • Luna: wilde Sorte aus Afrika; glatte Schale; erinnert an sahnige Creme Fraiche
  • Fuerte: Sahnig und buttrig im Geschmack; zarte grüne Schale; birnenförmig
  • Reed: Kugelförmig; erinnert an Kartoffelgratin

Avocado Sorten Liste (nicht vollständig)

 HassFuerteNabalNegrittoWaldinReed
Gewicht140-350g250-400g450-850g 400-800g480-700g
Farbevon grün bis schwarz (je nach Reifezustand)grüngrünDunkelgrün bis schwarzgrünDunkelgrün – schwarz
Formrundlich-ovalBirnenförmigrundOvalEllipsoid, langrund
Fleischgrünhellgelb- grünlichgelblich-grün  Gelb, hellgrün
Geschmackbuttrig, nussig, intensivcremig, sahnig, mild  wässrigCremig
Schalewarzig, festglatt, dünn DünnDick, glattdick
Ölgehalt18-23%15-25%  6-10% 
Zuchttypguatemaltekischguatemaltekisch-mexikanisch  Westindischguatemaltekisch
AnbaugebietIsrael, Kalifornien, Mexiko, Chile, SpanienSpanien, Israel, Kenia, Südafrika, Mexiko, Chile, Kalfornien  FloridaKalifornien
Besonderheit   Schale kann verzehrt werden Erinnert an Kartoffelgratin

Die allgemeine Einteilung der Avocados in ihre Arten

Wer nun glaubt, mit den bei uns gängigen zwei Avocados ist das Spektrum der Sorten schon erschöpft, der irrt sich gewaltig. Weltweit gibt es über 400 verschiedene Avocado-Züchtungen. Diese wiederum werden 3 Hauptsorten zu geordnet.

Die drei Hautarten sind unterteilt in

  1. die Mexikanische Avocado
  2. die Guatemaltekische Avocado und
  3. die Westindische Avocado.

Die mexikanische Avocado

Für die Mexikanische Avocado sind relativ kleinwüchsige Früchte kennzeichnend deren Schale dünn und glatt ist. Selten wiegen sie mehr als 250g und sind birnenförmig. Der Ölgehalt des Fruchtfleisches ist mit 15 oder mehr Prozent relativ hoch. Die mexikanischen Avocadobäume sind relativ anspruchslos und halten sowohl sehr hohe Temperarturen und Trockenheit, als auch Frost bis zu -6 Grad Celsius aus. Auch die Früchte können bei niedrigen Temperaturen gelagert werden. Die bekannteste Züchtung dieser Sorte ist die Fuerte Avocado. Ganz genau genommen handelt es hierbei um einer guatemaltekisch-mexikanische Hybrid-Sorte.

Guatemaltekische Avocado

Pflanzen der guatemaltekischen Avocado tragen rundlichere Früchte und haben eine dicke, warzige Schale. Der Ölgehalt schwankt je nach Sorte zwischen 10 und 20%. Die Pflenzen vertragen Temperaturen von bis zu -4 Grad Celsius, fühlen sich im warmen Klima aber deutlich wohler. Die geläufigste unter den guatemaltekischen Avocados ist die Hass.

Die westindische Avocado

Die westindische Avocado stammt mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem nördlichen Südamerika. Die Pflanzen tragen große Früchte, deren Haut in der Beschaffenheit dünn und glatt ist. Zu Beginn ist die Schale der Früchte grün, mit zunehmendem Reifungsprozess werden sie dann gelbich-grün oder sogar rötlich. Das Fruchtfleisch weist mit einem Anteil von unter 10% einen deutlich niedrigeren Ölgehalt auf, als die Früchte der beiden anderen Sorten. Geschmacklich sind sie daher auch weniger cremig, sondern etwas wässrig. Da die Früchte niedrige Temperaturen weniger gut vertagen und sie sich nicht so gut transportieren lassen, sind westindische Avocados bei uns kaum zu finden.

Avocado in der Medizin

Aufgrund der in einer Vielzahl enthaltenen Antioxidantien, rückt die Avocado auch in der Krebsforschung immer wieder in den Mittelpunkt des Interesses. In den Antioxidantien befinden sich krebshemmende Stoffe. Sie neutralisieren die schädliche Wirkung von freien Radikalen. Zu ihnen gehören Vitamine, Spurenelementen, Enzyme und sekundären Pflanzenstoffe.

Forschungen zur Wirksamkeit von Avocado gegen Krebs

Avocado bei Mundkrebs möglicherweise wirksam

Avocado und Krebs
Die Antioxidantien in der Avocado haben das Potential zur Tumorhemmung.
Bildquelle: Tuaklom / Shutterstock.com

Man geht davon aus, dass die Avocado sowohl zur Behandlung, als auch zur Vorbeugung von Krebserkrankungen einen wesentlichen Beitrag leisten kann. Forscher der Ohio State University haben in Bezug auf Mundkrebs eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Bei Laborexperimenten stellte sich heraus, dass Extrakte aus der Hass Avocado das Wachstum von Mundkrebszellen stoppen und Krebszellen zum programmierten Selbstmord anleiten. Die gesunden Zellen der Mundschleimhaut bleiben währenddessen völlig unversehrt. Die vollständige Studie (pdf) können Sie hier einsehen.

Avocado bei Leukämie

Auch in Bezug auf Blutkrebs gibt es vielversprechende Ergebnisse aus der Wissenschaft. Avocados könnten den Grundstein für eine Behandlungsform gegen die myeloische Leukämie darstellen. Bei dieser Blutkrebsform handelt es sich um eine besonders aggressive Form, bei der die blutbildenden Stammzellen des Knochenmarks betroffen sind und an der vor allem Menschen über 58 erkranken.

Forscher der kanadischen University of Waterloo in einer angelegten Studie (pdf) vielversprechende Aussichten auf ein Medikament gegen diese Art von Blutkrebs gegeben. In Laboruntersuchungen haben sie das Fettmolekül Avocatin B aus der Avocado isoliert. In weiteren Versuchen hat sich gezeigt, dass die krebskranken Stammzellen direkt von dem Fettmolekül angegriffen wurden. Die gesunden Stammzellen blieben völlig unangetastet. Man hofft auf eine rasche Entwicklung, um ein entsprechendes Medikament herzustellen, welches für Patienten eine deutliche Entlastung bedeuten würde, im Vergleich zu den herkömmlichen Therapieverfahren.

Video über das gesunde Fett in der Avocado und wie es möglicherweise bei Krebs hilft

Fette Lebensmittel sind aus medizinischer Sicht in erster Linie tabu. Anders verhält es sich bei der Avocado. Trotz eines Fettanteils von 23 %, raten Mediziner zum bedenkenlosen Verzehr dieses Lebensmittels. Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Frucht ein wahres Nährstoff-Kraftpaket ist und sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirkt, was größtenteils auf die enthaltenen Fette zurückzuführen ist. Bei 80% der Fettsäuren handelt es sich um die besonders begehrten gesunden, ungesättigten Fettsäuren.

Diese sind in der Lage, den Cholesterinspiegel, genauer gesagt das schädliche LDL-Cholesterin, zu senken, ebenso wie z.B. roter Reis. Ungesättigte Fettsäuren werden für den Stoffwechsel und die Elastizität der Zellmembranen benötigt

Avocado und der Cholesterinwert

Avocado gegen zu hohes Cholesterin
Die Avocado hilft, den Cholesterinspiegel zu senken.

Im Journal of the American Heart Association wurde Anfang 2015 eine Studie (pdf) veröffentlicht, in der dargelegt wurde, dass eine Hass Avocado täglich eine positive Wirkung auf kardio-metabolische Risikofaktoren haben. Die Marker für eine kardiovaskuläre Erkrankung verbessern sich und auch die Werte für Gesamtcholesterin, Triglyceride, Small-dense-LDL- und Non-HDL-Cholesterin gehen zurück.

Teilnehmer der Studie waren 45 gesunde, adipöse, erwachsene Männer und Frauen im Alter zwischen 21 und 70 Jahren, die 3 unterschiedliche Diäten über jeweils 5 Wochen mit je einer zweiwöchigen Pause absolvierten.

Methods and Results-—A randomized, crossover, controlled feeding trial was conducted with 45 overweight or obese participants with baseline LDL-C in the 25th to 90th percentile. Three cholesterol-lowering diets (6% to 7% SFA) were fed (5 weeks each): a lower-fat diet (LF: 24% fat); 2 moderate-fat diets (34% fat) provided similar foods and were matched for macronutrients and fatty acids: the avocado diet (AV) included one fresh Hass avocado (136 g) per day, and the moderate-fat diet (MF) mainly used high oleic acid oils to match the fatty acid content of one avocado. Compared with baseline, the reduction in LDL-C and non-highdensity lipoprotein (HDL) cholesterol on the AV diet (13.5 mg/dL, 14.6 mg/dL) was greater (P<0.05) than the MF (8.3 mg/ dL, 8.7 mg/dL) and LF (7.4 mg/dL, 4.8 mg/dL) diets. Furthermore, only the AV diet significantly decreased LDL particle number (LDL-P, 80.1 nmol/L, P=0.0001), small dense LDL cholesterol (LDL3+4, 4.1 mg/dL, P=0.04), and the ratio of LDL/HDL (6.6%, P<0.0001) from baseline.

Conclusions-—Inclusion of one avocado per day as part of a moderate-fat, cholesterol-lowering diet has additional LDL-C, LDL-P, and non-HDL-C lowering effects, especially for small, dense LDL. Our results demonstrate that avocados have beneficial effects on cardio-metabolic risk factors that extend beyond their heart-healthy fatty acid profile.

Die Wissenschaftler ermuntern aber auch dazu, die Avocado nicht ausschließlich in Form von Guacamole zu sich zu nehmen, denn die wird fast immer in Kombination mit fettigen Nachos und Chips verzehrt. Vielmehr sollte die Avocado öfter pur auf dem Brot oder in Salaten ihren Platz finden und wenn möglich täglich in den Speiseplan mit einbezogen werden.

Auch der Blutdruck lässt sich mit dem regelmäßigen Verzehr von Avocados auf ganz natürlichem Wege senken. Zurückzuführen ist dies sowohl auf die ungesättigten Fettsäuren, als auch auf den relativ hohen Kalium-Gehalt von 485mg/100g liegt dieser Wert sogar über dem von Banane, die gemeinhin betrachtet als kaliumreiches Lebensmittel immer wieder empfohlen werden.

Außerdem wird Avocado empfohlen bei Müdigkeit, Stress, Schlaflosigkeit, bei Darmgeschwüren und Menstruationsbeschwerden, was mit der enthaltenen Folsäure zu tun hat. Nicht zuletzt fördert sie auch das Hautbild und ist gut für eine schöne Haut – von innen und außen angewendet.

Avocado für die Kosmetik

Avocado in der Kosmetik
Die Avocado findet in der Kosmetik ebenfalls vielfältige Anwendung.
Bildquelle: mjurik / Shutterstock.com

Schaut man sich einmal in der Kosmetikabteilung einer Drogerie um, stellt man bei aufmerksamer Betrachtung schnell fest, dass etliche Hersteller mit Avocadoextrakten als Inhaltsstoff ihrer Produkte werben. Sei es, dass sich die Essenzen in Tiegelchen für Augencremes, Tuben mit Handcreme oder Packungen für Haarpflegeprodukten befinden – allesamt versprechen sie das Haar geschmeidiger und die Haut glatter zu machen. In den meisten Fällen ist das gar nicht  zu viel versprochen.

Die Avocado ist in der Tat ein wahrer Alleskönner. Sie ist dem Körper sowohl von innen, als auch von außen von großem Nutzen. Die hochwertigen pflegenden Öle (Ölsäure, Palmitinsäure, Linolsäure und Palmitoleinsäure), der hohe Vitamin E-Gehalt und die vielen Antioxidantien machen die Avocado nicht nur für die Medizin interessant, sondern veranlassen auch die Kosmetikbranche dazu, Substanzen aus der Avocado für ihre Produkte zu nutzen. Die Inhaltsstoffe der Avocado liefern alles was es braucht, um Falten und Hautalterungsprozessen entgegenzuwirken.

Kosmetischer Nutzen der Avocado bzw. des Avocadoöls

Aber die Avocado ist nicht nur dafür da, um die sichtbaren Zeichen der Zeit hinauszuzögern. Auch bei rissiger und trockener Haut kann sie wertvolle Dienste leisten. Gerade in den Wintermonaten neigen die meisten Menschen zu trockener und spröder Haut, weshalb man sie gerade zu dieser Zeit mit pflegenden Cremes versorgen sollte. Produkte mit Avocadoextrakten geben der Haut die benötigte Feuchtigkeit und halten sie geschmeidig.

Um sich und seinem Körper etwas Gutes zu tun, muss man noch nicht einmal tief in die Tasche greifen. Viele der zahlreiche Pflegemittel mit Avocado lassen sich ganz einfach und bequem selbst herstellen. Gesichtsmasken, Haarmasken, Peeling oder eine reichhaltige Pflege für trockene Haut: die Grundlage dafür ist in allen Fällen eine einfache Avocado.

Avocado für die Haut

Unsere Haut ist unser größtes Organ. Um Hautschäden wie trockene, rissige und juckende Haut zu vermeiden, müssen wir uns das ganze Jahr über sorgfältig um sie kümmern. Produkte aus der Naturkosmetik sind dabei besonders empfehlenswert. Die Avocado ist für die Herstellung von Hautpflegeprodukte aufgrund ihrer Fettsäuren und Vitamine sehr interessant. Besonders wegen des Vitamin Es, welches als Radikalfänger die freien Radikale abfängt und so die Haut vor Falten und vorzeitiger Hautalterung schützt.

Pflegeprodukte mit Avocado sind vor allem empfehlenswert für Personen mit empfindlicher, sensibler und zu Trockenheit neigender Haut. Prinzipiell eignen sie sich jedoch für alle Hauttypen. Das  Fett der Avocado kann von der Haut gut aufgenommen werden. Es zieht schnell ein und verleiht dem Äußeren ein frisches, gesundes und gepflegtes Aussehen.

Avocado Creme

Die Avocado hat aufgrund ihrer feuchtigkeitsspendenden Eigenschaft eine sehr pflegende Wirkung. Besonders trockene und reife Haut profitiert von Avocadoextrakten in Gesichtscremes. Geeignet sind Avocadcremes sowohl für die Tagespflege, als auch für die Nachtpflege. Durch den hohen Anteil an Vitamin E wirken Nachtcremes mit Avocado regenerierend. Die enthaltenen Antioxidantien fangen die freien Radikale während der Ruhephase ein und verleihen müder und gestresster Haut wieder neue frische für den Tag.

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Avocadoöl

Avocadoöl ist ein äußerst vielseitiges Produkt in der Hautpflege. Besonders trockene Haut wird intensiv mit der notwendigen Feuchtigkeit versorgt. Aber auch normale und Mischhaut verträgt Avocadoöl sehr gut. Bei langfristiger Anwendung verfeinert es das Hautbild und sorgt für mehr Spannkraft und Vitalität. Avocadoöl zieht schnell ein und ist sogar hilfreich bei der kosmetischen Narbenkorrektur. Es sorgt für eine bessere Heilung der Wunde und schafft einen sanften Übergang zur gesunden Haut.

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Avocado Maske

Gerade im Gesicht sieht man der Haut schnell an, wenn der Alltag mal wieder zu stressig war oder die Nacht zu kurz. Gestresste Haut verliert an Ausstrahlung und wirkt müde und fahl. Eine Maske mit Avocadoextrakten kann da schnelle Linderung verschaffen. Sie füllt die Feuchtigkeitspolster der Haut schnell wieder auf und versorgt sie zudem mit wertvollen Vitaminen und pflegenden Ölen. Das Ergebnis ist eine sanfte, geschmeidige und glatte Haut.

Gesichtsmaske mit Avocado für trockene Haut selbst herstellen:

Das Ergebnis dieser leicht herzustellenden Gesichtsmaske ist eine samtweiche Haut. Braucht man die Menge nicht bei einer Anwendung auf, kann man die Maske für ein bis zwei Tage, gut verschlossen, im Kühlschrank aufbewahren. Aufgrund des Zitronenanteils sollte sie sich eigentlich nicht braun verfärben.

Zutaten:

  • 1 Avocado
  • 1 Eigelb
  • 1TL Honig
  • 1TL Zitronensaft
  • 1 TL Naturjoghurt
  • Nach Belieben: Rosenwasser, Orangenblütenwasser,  etc.

Zubereitung:

  • Die Avocado halbieren, den Kern herauslösen und das Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken.
  • Die restlichen Zutaten nach und nach dazugeben und solange verrühren, bis eine sämige Masse entsteht.
  • Zum Schluss nach Belieben mit etwas Joghurt strecken und/ oder mit Rosen- oder Orangenblütenwasser aromatisieren.

Anwendung:

  • Bevor die Maske aufgetragen wird, sollte das Gesicht gründlich gereinigt werde.
  • Die Maske gleichmäßig auf das Gesicht auftragen – die Augenpartie dabei aussparen.
  • Nach einer Einwirkzeit von 10 – 15 Minuten mit lauwarmen Wasser abwaschen.

Avocado Augenpflege

Fernarzt

Ob normale Haut oder Mischhaut, Augenpflegeprodukte mit Avocado sind in der Regel für alle Hauttypen geeignet. Besonders zu empfehlen sind sie Menschen mit trockener Haut, da gerade dieser Hauttyp viel Feuchtigkeit braucht. Reichhaltige Augencremes mit Avocado verwöhnen die empfindliche Augenpartie und schützt sie vor dem Austrocknen. Die Extrakte der Avocado bilden eine Schutzbarriere und wirken beruhigen auf die Haut.

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Avocado Körperpflege

Eine schöne glatte Haut braucht eine entsprechende Pflege, um nicht auszutrocknen. Die Avocado bietet mit ihren reichhaltigen pflegenden Inhaltsstoffen die ideale Grundlage für eine Körperpflege. Die Öle versorgen die Haut mit entsprechender Feuchtigkeit und machen sie weich und geschmeidig.  Geeignet sind Körpercremes mit Avocado für die tägliche Anwendung und für alle Hauttypen.

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  • Anwendung: Auftragen und Einmassieren des Körperöls mindestens zweimal täglich auf die pflegebedürftigen Hautpartien; Nach Wunsch auch nach der Dusche auf feuchte oder trockene Haut

Avocado für die Haare

Nicht nur die Haut profitiert von den pflegenden Eigenschaften der Avocado. Auch die Haare sind dankbar für eine reichhaltige Pflege aus den Fetten und Vitaminen der grünen Butterfrucht.

Möchte man es sich einfach machen, kauft man sich ein Shampoo, am besten mit der dazu passenden Pflegespülung, in der Drogerie. Shampoos vieler namhafter Hersteller enthalten Avocadoöl.

Avocado Shampoo

Shampoos mit Avocadoextrakt und Avocadoöl sind am besten für trockenes Haar geeignet. Auch sonnenstrapaziertes und brüchiges Haar erhält durch die wertvollen Inhaltsstoffe der Avocado die entsprechende Pflege. Das Haar wird mit der dringend benötigten Feuchtigkeit versorgt und bekommt dadurch wieder neuen Glanz. Nach der Haarwäsche erscheint es wieder gesund und geschmeidig.

Ein besonders gutes Ergebnis erhält man, wenn man das Shampoo mit einer entsprechenden Avocado Pflegespülung ergänzt.

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  • Mit kostbarem Avocado-Öl und Zinnkrautextrakt
  • Verlängert die Farbbrillanz
  • Gibt Geschmeidigkeit und Glanz

Avocado Shampoo selbst herstellen:

Das entstandene Shampoo ist orange und in seiner Konsistenz sehr flüssig und reicht bei den angegebenen Mengenangaben für ca. 8 Haarwäschen. Das Ergebnis sind gut duftende, weiche Haare, ganz ohne Spülung. Haltbar ist das Shampoo im Kühlschrank für ca. 2 Wochen.

Anders als herkömmliche Shampoos, schäumt dieses nicht, was anfangs vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist. Wer möchte kann es daher einfach mit normalem Shampoo mischen.

Zutaten:

  • 3 Avocadokerne
  • Wasser
  • Reibeisen
  • Sieb
  • Auffangbehälter

Zubereitung:

  • Die drei Avocadokerne müssen zunächst solange getrocknet werden, bis sie nicht mehr feucht sind.
  • Anschließend werden sie mit dem Reibeisen geraspelt.
  • Dann werden 1 ½ Liter im Topf zum Kochen gebracht.
  • Die geraspelten Avocadokerne dazugeben und bei geringer Hitze für 30 Minuten köcheln lassen.
  • Die Massen anschließend durch ein Sieb abgießen und in einem hitzebeständigen Auffangbehälter auffangen.

Avocado Pflegespülung

Das Öl der Avocado bewahrt das Haar vor dem Austrocknen. Eine Avocado Pflegespülung ist die optimale Ergänzung zu einem Avocado Shampoo und gibt glanzlosem und sprödem Haar seine Vitalität zurück. Die Wertvollen Öle und Vitamine der Avocado versorgen die Haare mit reichhaltigen Pflegestoffen.

Rausch Avocado Farbschutz Spülung 200 ml
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Avocado Haarmaske

Ein bis zwei Mal pro Woche sollten die Haare ein ganz besonderes Verwöhnprogramm bekommen. Haarmasken mit Avocado bringen an Inhaltsstoffen alles mit, dass das müde Haar braucht. Bei einer Haarmaske können die Wirkstoffe aufgrund der längeren Einwirkzeit besser in Haare und Kopfhaut eindringen. Dabei gilt, je länger die Maske einwirkt, desto besser ist das Ergebnis.

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Möchte man seinen Haaren was besonders Gutes gönnen, kann man die Haarpflege auch selbst herstellen. An Zutaten braucht es, neben der Zeit, nicht viel.

Avocadomaske für trockenes Haar selbst herstellen:

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nach der Maskenanwendung wirkt das Haar intensiv gepflegt, ist geschmeidig und lässt sich leicht kämmen.

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte und auch noch ein Shampoo im Do-it-yourself-style herstellen möchte, für den dürfte das folgende Rezept von Interesse sein.

Zutaten:

  • 1reife Avocado
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 4 Tropfen Zitronensaft

Zubereitung:

  • Die Avocado halbieren, den Kern herauslösen und das Fruchtfleisch mit einem Stabmixer fein pürieren.
  • Das Sonnenblumenöl und den Zitronensaft dazugeben und solange verrühren, bis ein sämiger Brei entsteht.

Anwendung:

  • Die Avocadomaske gleichmäßig auf das feuchte Haar verteilen.
  • Nach einer Einwirkzeit von mindestens 15 Minuten wird die Maske gründlich mit warmen Wasser ausgespült.
  • Anschließend das Haar mit einem milden Shampoo waschen.

Avocados in der Küche

Guacamole
Die bekannteste Zubereitungsform der Avocado ist die Guacamole.

In Mexiko gehört die Avocado schon seit jeher zu den Grundnahrungsmitteln. Sie wird längt nicht nur für die uns bekannte Guacamole verwendet, sondern ist Teil eines fast jeden mexikanischen Gerichtes.

In Japan wird die Avocado gerne im Sushi mitverarbeitet und in Taiwan hat man sie gerne mit Milch und Zucker püriert als Getränk.

Aber auch bei uns nimmt der Avocadokonsum seit den letzten Jahren immer mehr zu. So lag der pro Kopf-Verbrauch vor zehn Jahren noch 150g. Mittlerweile ist der Verbrauch auf 200g pro Kopf angestiegen. Ein Trend, der voraussichtlich in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.

Der Nährstoffgehalt der Avocado ist im Vergleich zu anderen Früchten beachtlich. Die Inhaltsstoffe liefern eine große Bandbreite an komplexen Kohlehydraten, sowie viele gesunde Fettsäuren und wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Verarbeiten lässt sich die Avocado zu zahlreichen leckeren Gerichten. Ihrem cremig, nussigem Geschmack hat sie es zu verdanken, dass sie extrem vielseitig in der Küche verwendbar ist. Nicht nur herzhaften Gerichten wird sie hinzugefügt. Auch Süßspeisen profitieren von ihrer Vielseitigkeit.

Nach Möglichkeit sollte die Avocado immer roh verzehrt werden. Kocht man sie, wird sie schnell bitter. Grillen ist jedoch erlaubt. Hierbei wird sie nur kurz einer starken Hitze ausgesetzt und die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben dabei größtenteils erhalten. Auch geschmacklich schadet die kurze Begegnung mit dem Grill nicht.

Wie schält man eine Avocado?

Avocado halbieren, dabei längs um den Kern herumschneiden. Die beiden Hälften in entgegengesetzter Richtung auseinander drehen. Den Kern entfernen und die beiden Hälften mit einem Löffel auslöffeln. (Möchte man nur eine Hälfte verwenden, nimmt man die ohne Kern. Die Hälfte mit Kern kann, in Frischhaltefolie gewickelt, 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. )

Die wohl einfachste Methode die leckere Frucht zu genießen, ist es, die Avocado einfach zu halbieren, den Kern zu entfernen und sie mit etwas Meersalz bestreut, auszulöffeln oder aufs Brot zu schmieren.

Die Avocado macht sich aber auch ganz wunderbar in frischen Salaten, sowohl als Zutat, als auch in der Salatsoße. In grünen Smoothies schmeckt sie ebenso gut wie in der fruchtigen Variante. Sie kann sogar als cremiges Eis überzeugen. Der Vielfalt an Zubereitungsmöglichkeiten sind absolut  keine Grenzen gesetzt.

Der Klassiker unter den Avocado-Rezepten ist unangefochten die Guacamole. Der Dip aus der mexikanischen Küche wird nicht nur zu Tortilla Chips gereicht. Sie vervollständigt auch so manches Fleisch- und Grillgericht, peppt Warps auf und macht sich hervorragend auf frisch getoastetem Brot.

Am besten schmeckt die Guacamole frisch zubereitet. In guten mexikanischen Restaurant wird der Dip sogar, vor den Augen der Gäste, am Tisch hergestellt. An Zutaten braucht es dafür (für 4 Portionen) zwei reife Avocados, den Saft einer Limette, eine weiße Zwiebel, 4 kleine rote und/oder grüne Chilis, einen Bund Koriander und zwei Tomaten (fein gewürfelt). Zum Würzen etwas Feur de sel und Pfeffer.

Avocados selbst anbauen

Avocadobäume wachsen überwiegend in warmen, tropischen Regionen. Hautanbaugebiete sind Kalifornien, Israel, Südspanien, Mexiko, Chile, Peru, Australien und Neuseeland. Die Pflanzen bevorzugen zwar ein warmes Klima, können aber auch durchaus bei uns angebaut werden, solange sie nicht kälter als bei 15 Grad stehen. Geeignete Plätze sind helle Zimmer, Wintergärten oder helle Gewächshäuser. An heißen Sommertagen können sie auch im Freien stehen.

Es spricht also nichts dagegen, seinen eigenen Avocadobaum zu züchten. Dabei gibt es verschiedene Anbaumethoden.

1. Methode zum Anzüchten eines Avocadobaums

Benötigt wird der gereinigte Kern einer möglichst reifen Avocado. Diesen steckt man mit der Unterseite (dem abgeflachten Ende) in eine Topf mit Aufzuchterde oder Torgemisch. Das obere Ende des Kerns sollte nicht mit Erde bedeckt werden, sondern frei herausschauen.

Anschließend muss man die Erde gut angießen und den Topf mit einer Folie abdecken. Den Topf am besten an einen hellen, warmen (idealerweise bei 25 Grad, pralle Sonne vermeiden), windgeschützten Ort stellen.

Nach ca. einem Monat zerspringt der Kern in zwei Teile und fängt an zu keimen. Die Folie bleibt noch solange auf dem Topf, bis der Trieb die ersten Blätter ausgebildet hat.

Sobald die Pflanze etwas größer ist, verträgt sie auch die pralle Sonne. An schönen Sommertagen kann sie dann durchaus auch draußen stehen. In Wintergärten, hellen Zimmern oder Gewächshäusern fühlt sie sich das ganze Jahr über wohl.

Mit zunehmender Größe muss sie auch hin und wieder in größere Töpfe umgepflanzt werden. Nur so können sie die Wurzeln entsprechend entfalten. Und Sie werden lange Freude an dem Avocadobaum haben.

2. Methode zum Anzüchten eines Avocadobaums

Avocado anzüchten
Die Avocado Anzuchtmethode im Glas.

Bei einer weiteren Methode, um sich den Avocadobaum selbst zu ziehen, wird zunächst auf Erde oder Torf verzichtet. Für den Anfang braucht man nur einen Kern einer möglichst reifen Avocado, sowie ein großes Wasserglas und drei Zahnstocher.

Die Zahnstocher werden in die obere Hälfte des Kerns gesteckt. Darauf achten, dass die Zahnstocher nicht zu tief in den Kern gebohrt werden, da er sonst beschädigt werden könnte.

Das Wasserglas bis oben hin mit Wasser füllen und den Kern auf das Glas setzten. Die Zahnstocher dienen dabei als Stütze. Der untere Teil des Kerns sollte im Wasser sein, das obere Ende ragt aus dem Glas heraus.

Das Glas verweilt nun für die nächsten Wochen an einem warmen (ca. 20 Grad), dunklen Ort. Nach ca. fünf Wochen bricht der Kern unten auf und bildet eine Wurzel. Auch am oberen Ende dürfte sich zu dieser Zeit ein Spross bilden. Das Glas kann jetzt an einen hellen Ort gestellt werden, solange man die Wurzel vor dem Licht schütz. Am besten man umwickelt das Glas mit Alufolie oder hängt ein Tuch darum.

In den nächsten Wochen kann man täglich beobachten, wie die Wurzel von Tag zu Tag wächst. Sobald sie das Glas so ziemlich ausfüllt, kann man den Kern in einen Topf mit Erde pflanzen.

Video: Wie züchte ich meinen eigenen Avocadobaum

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