Whey Protein – wichtiges Eiweiß bei Mehrbedarf

Whey Protein ist das mit Abstand beliebteste Eiweißpulver auf dem Markt. Und das hat auch einen guten Grund. Die im Whey enthaltenen Proteine kann der Körper sehr schnell verdauen, so dass sie auch entsprechend schnell zur Proteinsynthese, und damit zum Muskelaufbau verwendet werden können.

Wenn du dir ein gutes Whey Protein kaufen willst, empfehlen wir dir eines der folgenden Produkte zu wählen. Diese stammen alle von bekannten Herstellern, und sind qualitativ sehr hochwertig.

Worauf du beim Kauf von Whey Protein achten solltest

Wenn du dir ein Whey Protein kaufen willst, solltest du darauf achten, dass du auch wirklich ein hochwertiges Produkt wählst. Minderwertige Proteinpulver können vom Körper für gewöhnlich nicht so gut verwertet werden, so dass du mit ihnen nicht den gleichen Effekt im Hinblick auf den Muskelaufbau erziehlen kannst.

Du kannst jedoch bei den Produkten, die auf dem deutschen Markt verkauft werden dürfen, eigentlich davon ausgehen, dass sie alle recht hohe Qualitätsstandards erfüllen. Jedoch empfehlen wir dir trotzdem immer einen Blick auf das Ettiket und die genauen Inhaltsstoffe zu werfen, bevor du dir ein Whey Protein kaufst.

Es ist nämlich durchaus möglich, dass zwar vorne groß und breit Whey Protein drauf steht, sich bei näherem Hinsehen jedoch herausstellt, dass es sich nicht um reines Molkeprotein handelt.

Um Kosten zu sparen ist es für die Hersteller also eine Möglichkeit das Whey mit einem billigeren Protein zu mischen. Das kommt leider durchaus vor, weshalb wir dir empfehlen auf jeden Fall darauf zu achten.

Schließlich möchtest du ja nicht für etwas bezahlen, was du gar nicht bekommst. Wenn du dir ein Whey Protein kaufen willst, bist du deshalb am Besten damit beraten auf bekannte Hersteller, wie wir sie dir auf dieser Seite vorstellen, zu setzen. Dort weißt du, dass du für dein Geld auch tatsächlich gute Qualität bekommst.

Was du über Whey Protein wissen musst

Bei Whey Protein handelt es sich um das in Molke enthaltene Eiweiß. Molke ist eigentlich ein Abfallprodukt, welches bei der Herstellung von Käse anfällt. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass sie schlecht ist. Wie du vielleicht weißt, wird Molke ja auch als Getränk mit verschiedenen Geschmacksrichtungen verfeinert angeboten.

Whey, oder zu Deutsch Molke Protein zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass es vom Körper sehr schnell verdaut werden kann. Dadurch stehen deinen Muskeln die enthaltenen Aminosäuren entsprechend schnell als Baustoffe zur Verfügung.

Aufgrund dieser Eigenschaft eignet sich Whey Protein hauptsächlich als Pre Workout Mahlzeit sowie als Post Workout Mahlzeit. Seine schnelle Verwertbarkeit sorgt dafür, dass deine Muskeln während und direkt nach dem Training gut mit Eiweiß versorgt werden.

Nach einem harten Krafttraining ist die Proteinsynthese nämlich erhöht. Das bedeutet, dass dein Körper Nährstoffe besonders gut aufnehmen kann, und auf eine schnell verfügbare Eiweißquelle angewiesen ist.

Ein weiterer Vorteil, der für den Kauf von Whey Protein spricht, ist dessen hohe biologische Wertigkeit. Die biologische Wertigkeit gibt an, wie viel des aufgenommenen Eiweißes vom Körper tatsächlich genutzt werden kann.

Eine hohe biologische Wertigkeit besagt also, dass nur wenig der enthaltenen Eiweiße unverdaut wieder ausgeschieden werden. Und je mehr dein Körper verwerten kann, desto besser ist das natürlich für deinen Muskelaufbau. Bei Whey Proteinpulver liegt die biologische Wertigkeit bei 104.

Unterschiedliche Herstellungsverfahren von Whey Protein

Je nach Herstellungsverfahren unterscheidet man:

  • Wheyproteinkonzentrat,
  • -isolat
  • und -hydroisolat

voneinander. Produkte, die Wheykonzentrat enhalten sind üblicherweise am günstigsten. Der Proteingehalt liegt bei ungefähr 70 bis 80 Prozent.

Im Vergleich zum Konzentrat ist ein Wheyisolat teurer, hat aber mit bis zu 90 Prozent auch einen höheren Proteingehalt, bei gleichzeitig weniger Fett und Kohlenhydraten. Das Isolat wird vom Wheyhdyroisolat im Hinblick auf Preis und Inhalt (etwa 95 Prozent Eiweißgehalt) sogar noch getoppt.

Für den normalen Hobbysportler dürften sich die höheren Kosten jedoch nicht rechnen. Wenn du dir ein Whey Protein kaufen willst, ist ein Isolat oder eine Mischung aus Isolat und Konzentrat vollkommend ausreichend. Mach dich deshalb also nicht verrückt.

Und wenn du besonders großen Wert auf den Preis legst, kannst du dir auch ein Proteinpulver kaufen, welches ausschließlich aus Wheykonzentrat besteht.

Mehrkomponenten Protein

Das Mehrkomponenten Protein enthält Eiweiß, das schnell und langsam verwertet wird. Beim Kauf gilt darauf zu achten, dass das Präparat mit Casein, Egg Protein und Whey Protein angereichert ist. Nur so kann ein idealer und schneller Muskelaufbau garantiert werden. Teils werden in solchen Pulvern noch Soja, Weizen oder pflanzliche Proteine verarbeitet, die allerdings nicht so effizient wirken. Sie eignen sich höchstens für Vegetarier.

Ein Vorteil des Mehrkomponenten Proteins ist, dass es sowohl vor dem Training als auch vor der Bettruhe eingenommen werden kann. Dabei begünstigen die schnellen Proteine den Aufbau der Muskeln, während die langsamen die Regeneration in nur kurzer Zeit möglich machen.

Casein

Das Casein Protein wirkt anders als Whey Protein. Es wird nämlich nur langsam vom Körper aufgenommen und versorgt ihn so etwa in der Nacht mit Proteinen.

Beim Kauf dieses Produktes sollte ebenfalls nur teurere Varianten erstanden werden, da diese einen deutlich höheren Effekt haben. Mit Markenprodukten kann man hier nicht viel falsch machen.

Hergestellt wird das Casein auf zwei Arten. Für das Calcium Caseinat wird aus der Milch lediglich das Casein verwendet, was reines Casein Pulver ergibt. Beim Micellar Casein nimmt man die gesamte Milch, weshalb das Endprodukt zu 80 % aus Casein und 20 % aus Whey Protein besteht.

Das Casein Protein selbst ist eigentlich das Eiweiß aus der Milch und wird daher teils auch als Milchprotein bezeichnet. Weil es so langsam vom Körper zersetzt wird, versorgt es ihn über einen längeren Zeitrum mit Nährstoffen. Außerdem wirkt es stark sättigend und taugt daher sogar als Diätdrink. Zusätzlich schützt es die Muskeln und verursacht, dass stattdessen Fett abgebaut wird.

Creatin

Das Creatin ist das wohl bekannteste Mittel für den Muskelaufbau. Es unterstützt den Körper nicht nur dabei, Gewebe zu produzieren, sondern bewirkt zusätzlich noch eine schnellere Regeneration nach dem Training.

Eigentlich ist das Creatin ein natürlicher Stoff, der sowohl im Organismus von Menschen als auch in dem von Tieren vorkommt. Er wird größtenteils in den Muskelzellen gespeichert und dann verbrannt, wenn hohe Leistungen erforderlich sind. So lässt sich mit dem Creatin länger und härter trainieren. Außerdem bindet es Wasser und lässt die Muskeln zusätzlich anschwellen. Der Wirkstoff findet sich etwa in Fleisch.

Ideale Ergebnisse erreicht man mit dem Creatin-Monohydrat. Hierbei muss nicht das teuerste Produkt gekauft werden, da diese nicht zwangsläufig besser sind. Doch sollte jedenfalls zu Markenprodukten gegriffen werden.

Geschichte des gezielten Muskelaufbaus

Bereits in der Antike gab es erste Vorformen von Kreatin, Casein und Co. Vor allem die Schaukämpfer von damals hatten eine hohe Motivation der Konkurrenz weit voran zu sein. Schließlich ging es in den Wettkämpfen teils um nichts Geringeres als deren Leben. Hierzu bedienten sie nicht nur die Götter, die sie mit Gebeten und Opfergaben zu besänftigen suchten, sondern nahmen auch spezielle Diäten ein oder schworen auf bestimmte Kräuter.

Im alten Griechenland mag man vielleicht noch nichts von Vitaminen oder Proteinen gewusst haben, dennoch vermuteten schon früher die Ärzte, dass der Verzehr von Fleisch die Leistung steigern könnte. Hierfür sahen sie je nach Sportart ein bestimmtes Tier vor. Das Ziegenfleisch sollte beispielsweise die Schnelligkeit der Vierbeiner auf die Athleten übertragen und wurde vor allem beim Boxen oder Laufen verzehrt werden. Das Schweinefleisch dagegen sollte die Sportler verbessern, die besonders viel Kraft aufwenden mussten. Darunter fielen etwa Ringer oder Gladiatoren.

Den Effekt konzentrierter Mittel auf den Muskelaufbau entdeckten Forscher größtenteils erst Anfang des 20. Jahrhunderts. 1912 etwa studierten Forscher der renommierten Harvard University  die Wirkung von Creatin, das jedoch erst 1992 zum Massenprodukt wurde, nachdem die Sportler der Olympiade es für ihr Training verwendet hatten.

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