Nierenschmerzen erkennen und vorbeugen

Die Nieren zählen zu den wichtigsten Organen des Menschen. Bei einer Breite von nur 5 bis 6,5 cm, einer Dicke von 3 bis 5 cm und einer Länge von 10 bis 12 cm sind sie farblich braunrot und in der Form ähneln sie einer Bohne. Bei einem Gesamtgewicht von zwischen 120 und 200 Gramm ist die linke Niere ein bisschen schwerer und auch größer. Fehlt eine der Nieren oder ist eine Niere kleiner, ist die andere umso größer und übernimmt alle Aufgaben.

Die Nieren sind zwar relativ klein, haben aber sehr viele Aufgaben im Körper zu erfüllen. Sie sind für die Reinigung und Entgiftung des Blutes verantwortlich und arbeiten als Filter, da sie alle Giftstoffe durchlassen. Die giftigen Stoffwechselprodukte werden mit dem Urin aus dem Körper geleitet. Auch der Blutdruck wird über die Nieren reguliert.

Sie sind für die Regulierung des Wassergehaltes und des Natriumgehaltes des Körpers – Wasserbindung –  verantwortlich und stellen eine ganz bestimmte Blutmenge ein, die dann für die Höhe des Blutdrucks verantwortlich ist. Dadurch, dass die Nieren das Enzym Renin bilden, sind sie in der Lage, den Blutdruck zu regulieren. Eine weitere wichtige Funktion der Nieren ist, das Säure – Basen – Gleichgewicht mit einem bestimmten pH – Wert aufrecht zu halten.

Außerdem regeln die Nieren über das Hormon Ervythropoetin auch den Sauerstoffgehalt des Blutes. Die vielen Funktionen der Nieren machen deutlich, das nur wenn sie richtig funktionieren, sie auch Beschwerde- und schmerzfrei sind.

Nierenschmerzen können viele Ursachen haben

Nierenschmerzen sind immer ein Anzeichen für eine Erkrankung, die sehr ernst genommen werden muss. Je nach Stärke der Schmerzen kann die Erkrankung nur leicht ausgeprägt und daher leicht zu therapieren sein. Eine Nierenerkrankung kann Komplikationen auslösen und wichtige ihrer Funktionen beeinträchtigen. Das wiederum wirkt sich negativ auf den Gesamtgesundheitszustand des Erkrankten aus.

Es wird zwischen zwei Formen von Nierenschmerzen unterschieden. Wenn Nierenschmerzen dumpf und anhaltend sind, werden sie als chronische Nierenschmerzen bezeichnet. Treten Nierenschmerzen jedoch mit heftigen Schmerzen und kolikartig auf, können Harnleitersteine oder Nierensteine die Ursache für die Nierenschmerzen sein. Bei anhaltenden Nierenschmerzen besteht die Gefahr, dass eine Entzündung des Nierenbeckens vorliegt oder Nierenkörperchen entzündet sind. Bei einer Eiterabsammlung ist ein Abszess die Ursache für die Schmerzen. Aber auch eine Fehlbildung der Nieren, Verletzungen an den Nieren oder Nierentuberkulose verursachen heftige Nierenschmerzen.

Verlauf und Heilung bei Nierenschmerzen

Fernarzt

Nierenschmerzen sind ein Anzeichen dafür, dass das Gleichgewicht im Körper nicht intakt ist. Wie bei anderen Krankheiten und Schmerzen auch, ist der Krankheitsverlauf bei Nierenschmerzen unterschiedlich. Bei chronischen Nierenschmerzen kann es zu Koliken kommen. Wenn es sich bei den Schmerzen um eine Blasenentzündung handelt, kann sie einfach und schnell mit dementsprechenden Medikamenten behandelt werden.

Hier kann bspw. auf neue Mittel wie CBD Öl zurückgegriffen werden. CBD wirkt in erster Linie entkrampfend und entzündungshemmend. Zahlreiche Studien zeigen mittlerweile, dass Cannabinoide Entzündungen durch die Aktivierung von CB2-Rezeptoren, die im sog. Endocannabinoidsystem gefunden werden, stoppen können. Das CBD wirkt also ähnlich wie eine Schmerztablette, deren Wirkstoff über das Blut in das Gehirn gelangt und dort das Schmerzempfinden eindämmt.

Um die Erkrankung eindeutig feststellen zu können, sollte gerade bei Nierenschmerzen immer der Urologe als Facharzt aufgesucht werden. Wenn die Erkrankung nicht  schnell behandelt wird, kann es durch die Ausbreitung der Bakterien zu weiteren schweren Erkrankungen führen. Die krankheitsbedingte Beeinträchtigung der Nieren wirkt sich negativ auf das gesamte Körpersystem aus. Antibiotika müssen bei Nierenschmerzen verabreicht werden, wenn sie im engen Zusammenhang mit Schmerzen beim Harnlassen verbunden sind.

Nieren- oder Harnsteine verursachen ebenfalls starke Nierenschmerzen, die medikamentös behandelt werden müssen. Nierenschmerzen gehen meist mit Rückenschmerzen einher. Je nachdem, ob die Nierenschmerzen ein- oder beidseitig sind, können auch die Rückenschmerzen ein- oder beidseitig sein.

Auch hier sollte in jedem Fall der Facharzt aufgesucht werden. Er fragt nach den Ursachen, führt eine körperliche Untersuchung durch und auch Urin und Blut werden untersucht. Eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung ermöglicht eine genauere Diagnose für die Nierenschmerzen. Führen Nierensteine zu den Schmerzen, muss der Patient viel trinken und sich auch viel bewegen. So ist es möglich, dass die Nierensteine von selbst abgehen und der Schmerz verschwindet. Geschiet dies nicht, können sie durch Stoßwellen zertrümmert werden. Damit es nicht zu Nierenschmerzen kommt, sollten die Nieren immer warm gehalten werden. Eine gesunde Lebensweise, viel Bewegung an frischer Luft und ausreichendes und regelmäßiges Wassertrinken schützen Körper und Nieren vor Schmerzen und Krankheiten.

Autor: Heilpraktiker Felix Teske

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