Mangostin – die Königin der Früchte

Sie wird auch Mangostane oder Mangosteen genannt: die Frucht aus Asien, die eine Größe zwischen 2,5 und 7,5 Zentimeter erreicht. Die Schale ist lederartig und purpurrot, hat mitunter gelb-braune Flecken und schmeckt bitter. Das Fruchtfleisch dagegen ist nur leicht säuerlich und weiß. Die Frucht stammt ursprünglich von der Malaiischen Halbinsel und wird heute in den gesamten Tropen angebaut.

Die Verwendung der Mangostin

Die Frucht ähnelt in ihrem Geschmack einer Mischung aus Grapefruit, Trauben, Pfirsichen und Ananas. Daraus wird ein Püree hergestellt, das der bei uns üblichen Marmelade ähnelt. Aber auch als Tee und Saft ist sie lecker sowie das Fruchtfleisch als Obst, wie hierzulande eine Pflaume. Für die Teeherstellung wird die Schale verwendet, die ansonsten nicht mitgegessen wird. Dieser Tee wird bei Entzündungen des Magen-Darm-Traktes angewendet, und sogar schwere Krankheiten wie Tuberkulose und Malaria wurden schon vor langer Zeit damit behandelt. Der Saft der Frucht wird oft als Mischung mit anderen Fruchtsäften angeboten.

Weitere Heilerfolge der Mangostin

Die Frucht wird auch bei anderen Krankheiten eingesetzt wie Blasenentzündungen und Katarrhe, Mundfäule oder Hauterkrankungen. Auch findet die Frucht, entsprechend zubereitet, Anwendung bei HI-1-Viren oder Lungenkrebs. Jedoch sollte sie nicht übermäßig verzehrt werden, da dies zu einer starken Übersäuerung des Blutes führt.

Die Inhaltsstoffe der Mangostin

Fernarzt

Die Inhaltsstoffe der Mangostin sind vielfältig. Dazu gehören natürliche Antioxidantien wie Stilbenen, Xanthonen, Polyphenolen, Tanninen und Katechinen. Sie alle können zu Heilmitteln werden, wenn sie entsprechend eingesetzt werden. Die Wirkung der tropischen Frucht gilt als höher als bei Vitamin E; vor allem die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe sind hoch konzentriert vorhanden. Experten gehen so weit, die Frucht als Super-Antioxidantien zu bezeichnen. Dazu kommen viele Mineralstoffe und Vitamine sowie Spurenelemente, die ebenfalls eine positive Wirkung auf den Körper haben.

So wächst die Pflanze

Erst seit 150 Jahren findet man die Pflanze in Thailand und Malaysia, Indonesien und Vietnam, Sri Lanka und Brasilien sowie Mittelamerika und Australien sowie auf den Philippinen. Bis dahin war sie nur auf der Malaiischen Halbinsel bekannt. Jedoch kann sich die Pflanze nur dort heimisch fühlen, wo das Klima entsprechend ist; und dafür kommt nur die Region südlich des 20. Breitengrades in Frage. Es dürfen nie unter 4 Grad Celsius werden und nie über 38. In Ausnahmefällen kann ein solcher Baum bis zu 5.000 Früchte tragen, wobei um die 500 normal sind. Es werden keine Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt, was vor allem all jenen entgegen kommt, die darauf allergisch reagieren.